Hygieneverordnungen müssen eingehalten werden

10. September 2010 0 By admin

Für Mitteleuropäer ist die Einhaltung der gültigen Hygieneverordnung besonders wichtig. Dadurch soll nicht nur ein gewisser Standard an Sauberkeit aufrecht erhalten werden, sondern auch das Risiko minimieren, sich mit einer bakteriellen Krankheit anzustecken.

Besonders in empfindlichen Bereichen, wie Krankenhäusern und Arztpraxen ist eine überdurchschnittliche Aufmerksamkeit und Gründlichkeit gefragt.

Immer wieder werden Skandale aufgedeckt, die darauf zurückzuführen sind, dass die für den Bereich geltende Hygieneverordnung nicht eingehalten wurde. Daher ist es ratsam, sich für solche Bereiche speziell ausgebildete Gebäudereiniger anzustellen, die sich auf ihr Handwerk verstehen und den effektivsten Weg finden, die lästigen Bakterien und Parasiten zu beseitigen.

Auswirkungen der Hygieneverordnung für Reinigungskräfte

Die Reinigungskräfte müssen sich bei ihrer Tätigkeit an die im Infektionsschutzgesetz festgelegten Regelungen halten. Ihre Pflichten umfassen dabei im Einzelnen:

  • Bei Verletzungen der Haut oder der Schleimhäute sind die entsprechenden Stellen vor Arbeitsbeginn ausgiebig zu waschen und zu desinfizieren, weiterhin sind Handschuhe bei den Tätigkeiten zu tragen
  • In medizinischen Einrichtungen sind empfindliche Flächen nicht nur mit einfachen Reinigungsmitteln, sondern mit desinfizierenden Präparaten gemäß der „Richtlinien für die Prüfung chemischer Desinfektionsmittel“ zu säubern. Diese Reinigungsmittel sind von der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie geprüft und für wirksam befunden worden.
  • Die Arbeitsbekleidung muss zweckmäßig und angepasst sauber sein
  • Verletzungsgefährliche Werkzeuge und Geräte dürfen erst nach einer erfolgen Desinfektion entsorgt werden. Dabei ist zu beachten, dass eine Verletzungsgefahr für Dritte auszuschließen ist
  • Über die Durchführung der Reinigungsarbeiten ist ein Hygienebuch zu führen, welches regelmäßig durch Inspektoren der zuständigen Gesundheitsbehörde geprüft werden sollte.

Keine einheitliche Hygieneverordnung

Erst vor einigen Wochen sprach sich Baden-Wüttembergs Sozialministerin Monika Stolz gegen eine bundesweit geltende Hygieneverordnung aus. Aus ihrer Sicht sei das Sache der Länder. Dennoch lässt sich festhalten, dass der hygienische Standard in Deutschland deutlich höher ist, als in anderen europäischen Staaten.