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Korrosionsschutz

Korrosionsschutz © Rike / pixelio.de

Wie so oft im Leben gilt auch für den Bereich Korrosion: Vorsorge ist besser als Nachsorge! Bevor man nachher mühsam das Korrosionsprodukt beseitigen muss, sollte man lieber über präventive Schutzmaßnahmen nachdenken. Unterteilen lassen sich diese Maßnahmen in zwei Gruppen: passive und aktive Maßnahmen zum Korrosionsschutz.

Passiver Korrosionsschutz

Unter passivem Korrosionsschutz versteht man, den Überzug der zu schützenden Oberflächen mit geeigneten Schutzmaterialien. Hintergrund ist, dass man einzelne notwendige Ausgangsprodukte, die für die chemische Reaktion wichtig sind, vom Metall fernhält. Konkret versucht man, Sauerstoff oder Wasser den Zugang zum Metall zu verwehren. Im Einzelfall wird der Schutz durch das Auftragen von Lacken, Ölen oder Gummibezügen erreicht. Damit der optimale Korrosionsschutz gewährleistet ist, muss man in regelmäßigen Abständen Instandhaltungsmaßnahmen durchführen lassen. Nur dann erlebt der Gebäudereiniger bei der anstehenden Fassadenreinigung der Metallfassade keine böse Überraschung und kann für eine maximale Lebensdauer der Metallfläche sorgen.

Metallische Außenfassaden, die mit Lacken überzogen wurden, um Korrosion vorzubeugen, müssen regelmäßig überprüft werden. Da metallische Bauteile von Werk aus entsprechend gegen Korrosion geschützt werden, ist erst nach fünf bis sieben Jahren eine erste Prüfung notwendig. Gegebenenfalls müssen entsprechende Maßnahmen zum Korrosionsschutz ergriffen werden.

Aktiver kathodischer Korrosionsschutz

Kathodischer Korrosionsschutz zeichnet sich durch die Verwendung von sogenannten Opferschichten aus, die in der Regel aus unedleren Metallenen bestehen. Ähnlich wie bei vergleichbaren Maßnahmen zum Graffitischutz, wird die empfindliche Fläche durch andere Stoffe überzogen. Aufgrund der Witterung lösen sie sich im Laufe der Zeit auf und verhindern, dass die Metallschicht angegriffen wird. Diese Maßnahmen bedürfen ebenfalls einer regelmäßigen Pflege, denn wenn die Opferschicht verschwunden ist, wird das darunterliegende Metall angegriffen. Ein Beispiel für diese Technik ist das Verzinken von Stahl.

Eine andere Ausprägung des Verfahrens sieht die Verwendung von Glas als Opferschicht vor. Glas ist kostengünstig und schlicht und bietet gegen Wettereinflüsse guten Schutz.

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