Sicherheit: Teil vom Facility Management

20. August 2010 0 By admin

Viele Firmen bieten im Facility Management ein Komplettprogramm an: Hausmeisterservice, Gebäudereinigung, Wartung der technischen Anlagen, Landschaftsbau, Flächenmanagement und das Management der Sicherheit.

Große Unternehmen sondern diese Verantwortlichkeiten gern aus, da dies Personal und somit Kosten spart. Gerade der 24 Stunden Sicherheitsdienst ist eine teure Angelegenheit. Trotzdem werden insbesondere die forschenden und produzierenden Unternehmen nicht auf die Dienstleistung verzichten können.

Dienstleistungsumfang im Sicherheitsbereich

Sicherheitsdienste unterscheiden grundsätzlich zwischen aktiven und passiven Sicherheitsmaßnahmen.

Passive Sicherheitseinrichtungen sind Alarmanlagen oder andere technische Anlagen und bautechnische Veränderungen. Sie werden beim Neubau von Gebäuden bereits in der Planungsphase berücksichtigt.

Aktive Sicherheit wird durch den Einsatz von Personal gewährleistet. Hierzu zählen auch präventive Maßnahmen.

Im Leistungsspektrum wird in unterschiedliche Bereiche unterteilt, in denen die Sicherheit gewährleistet werden kann:

  • Objektschutz
  • Veranstaltungsschutz (Einlasskontrollen, Kassenkontrolle, Ordnerdienste)
  • Brandschutz (Brandwachen, Sprinklerproben)
  • Revierdienst (Streifdienst, Verschlussüberprüfung)
  • Alarmaufschaltung (Videoüberwachung)

Sicherheit mit geprüfter Qualität

Bei einer Marktanalyse wird schnell klar, dass der Sicherheitsmarkt hart umkämpft ist. Der Wettbewerb ist hoch, so dass viele kleine Firmen gezwungen sind, den Preis zu drücken. Dies ist nicht nur ein Nachteil für die Angestellten, sondern bewirkt, dass das Personal in Fragen der Sicherheit schlechter ausgebildet wird oder das eingesetzte technische Equipment nicht dem aktuellen Standard entspricht, schlecht gewartet oder teilweise sogar für die Auftragserfüllung vollkommen unnütz ist. Schwarze Schafe schaden dem Image der Branche. Wer Wert auf eine effektive und qualitativ hochwertige Sicherheit legt, sollte auf Anbieter setzen, die gemäß DIN 77200 überprüft wurden sind und ein entsprechendes Zertifikat (beispielsweise von der Dekra) besitzen. Auch der Deutsche Akkreditierungsrat (DAR) stellt entsprechende Gütesiegel aus.

Um einen passenden und umfangreichen Sicherheitsstandard für ein Unternehmen festlegen zu können, muss auf jeden Fall mit einem Fachmann der Branche eine Begehung der Einrichtungen durchgeführt werden. Entsprechende bauliche Veränderungen müssen auch in punkto Betriebssicherheit angepasst werden. Die Facility Manager sind dabei mit einzubeziehen.